Die 572 km² große Isle of Man liegt zwischen Schottland, England, Wales und Irland in der Irischen See. Ihre bekanntester Besuchermagnet ist das bereits seit 1907 stattfindende Motorradrennen Tourist Trophy (TT), welches besonders gefährlich und daher umstritten ist. Es gibt einige sehenswerte Bauwerke auf der ‘Ellan Vannin’ (keltisch), darunter beeindruckende Kultstätten aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit.
Auf der Isle of Man, die als Steueroase und Sitz von Offshore-Unternehmen bekannt ist, leben 75.000 Menschen. Sie befindet sich im Besitz der englischen Krone, zählt aber nicht zum Vereinigten Königreich. Das Klima ist durch milde Winter und kühle Sommer gekennzeichnet, als beste Reisezeit gelten die regenarmen Sommermonate. Regenkleidung sollte man aber auch dann mitführen. Schnee fällt auf der Isle of Man auch im Winter nur selten. Bezahlen kann man mit der britischen, der schottischen und der eigenständig von der Isle of Man herausgegebenen Währung. In der südöstlich gelegenen Inselhauptstadt Douglas leben etwa 25.000 Menschen. Ihr Name leitet sich von den beiden Flüssen Dhoo und Glass River ab, welche in Douglas in die Irische See einmünden. Auf den höchsten Punkt der überwiegend hügeligen Insel, den 621 Meter hohen Snaefell, fährt eine elektrisch betriebene Eisenbahn.
Zu den bekannten Sehenswürdigkeiten auf der Isle of Man zählt Peel Castle, eine mittelalterliche Festungsanlage, die einen Rundturm, ein Kloster und eine Kathedrale umgibt. Die frühen Siedler haben auf der Isle of Man unter anderem Steinkreise, Menhire und Steingräber hinterlassen. Das Great Laxey Wheel, welches in einem Bergwerk eingesetzt wurde, ist das größte europäische Wasserrad. Nur 500 Meter von der Isle of Man entfernt befindet sich das Vogelschutzgebiet Calf of Man, eine 2,5 km² große Insel.
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27. Januar 2012
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